rebflaechen

Monzingen ist am westlichen Rand des Anbaugebietes Nahe gelegen. Die Rebflächen befinden sich auf 160 bis 250m ü. NN. Einige Kilometer nördlich findet sich eine riesige Waldfläche, der Soonwald. Naturgemäß ergibt sich ein relativ kühles Weinbauklima. Beste Bedingungen für Spitzenweine herrschen hier an Orten mit vielen Sonnenscheinstunden, optimaler Hangausrichtung, steinigem Boden und einem warmen Mikroklima. Wenn alles zusammenpasst, stehen die Chancen gut, mit entsprechendem Geschick einzigartige Weine zu erzeugen, die auch international höchste Anerkennung finden.

Bei unseren Spitzenlagen Halenberg und Frühlingsplätzchen sind diese Voraussetzungen erfüllt. Die Sonne scheint hier rund 1900 Stunden im Jahr und unsere steilen Süd- bis Südwesthänge mit bis zu 70% Steigung fangen jeden Sonnenstrahl dankbar auf.

Unsere Reben stehen auf Gesteinsböden der sogenannten Waderner Schichten, die stark vom Schiefer geprägt sind. Hier bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst üblich und werden dafür umso aromenreicher.

Die besten Lagenteile sind stark von der Thermik, also von warmen Luftströmen geprägt, die bei Sonnenschein aus dem Tal aufsteigen und den Boden zusätzlich aufheizen. Das nutzen auch Falken und Bussarde, die hier scheinbar schwerelos ihre Kreise am Himmel ziehen. In der Nacht hingegen dient der nahe Soonwald als natürliche Kältequelle. Da die besten Lagenteile den nächtlichen Kaltluftströmen nicht direkt ausgesetzt sind, findet die Abkühlung langsam statt. Perfekt für optimale Aroma-Entwicklung in den Trauben.