Weihnachten
hat schon begonnen
An der Nahe wurde Weihnachten dieses Jahr ein paar Tage vorverlegt,
zumindest die Bescherung. Bei -10°C war es heute endlich kalt genug
für die Eisweinlese so konnten wir im Halenberg bei Tagesanbruch wunderschöne,
fest gefrorene Trauben ernten. Der feine, sirupartige Most sorgt bei
uns für hohe Erwartungen.
[21.12.04]
Weinlese
erfolgreich abgeschlossen
Nach gut drei Wochen hat die arbeitsreiche und dennoch schöne Zeit der
Weinlese ein Ende gefunden. Tolle Qualitäten konnten wir uns auch in
diesem Jahr wieder sichern, wobei 2004 nach dem Ausnahmejahr 2003 wohl
wieder eher klassisch wird. Vielleicht am ehesten mit dem Spitzenjahrgang
2002 zu vergleichen. Wir erwarten uns Weine, die gehaltvoll und dennoch
sehr elegant sind. Lassen wir uns überraschen...
[05.11.04]
Zwischenbericht
II.
Ende Juli haben wir uns Regen gewünscht, Ende August dann Sonnenschein.
Beides ist zu unserer Freude eingetroffen. Seit 1. September strahlt
die Sonne fast täglich vom blauen Himmel und die Trauben danken es.
Seit dem geht die Entwicklung so enorm voran, dass wir schon jetzt wieder
mindestens auf dem Entwicklungsstand der Reben zur gleichen Zeit in
1999, 2001 oder 2002 sind. Die Chancen für einen weiteren Spitzenjahrgang
stehen also nicht schlecht.
[20.09.04]
Zwischenbericht
aus dem Weinberg
Die letzten Wochen haben unseren Reben sehr gut getan. Der ersehnte
Regen hat Ende Juli die extreme Trocken-Periode fürs erste beendet.
Mit einem Entwicklungsstand, der zur Zeit leicht vor dem langjährigen
Mittel liegt, ist bei absolut gesunden Rebstöcken noch alles drin.
[04.08.2004]
Auch
international immer mehr Interesse für unsere Weine
Die Fan-Gemeinde für unsere Weine wird immer größer - auch international.
In 14 Ländern dieser Erde schätzt man inzwischen Rieslinge von den steilen
Hängen Monzingens. Demnächst werden auch einige unserer Spitzen-Rieslinge
in Spaniens Sterne-Restaurants zu finden sein.
[31.07.04]
Halenberg
Auslese trocken an der Spitze
Im Rahmen der Weinmesse Vievinum in Wien hat eine hochqualifizierte
internationale Jury eine Vergleichsprobe von österreichischen und internationalen
"großen trockenen Rieslingen" der Jahrgänge 2001 bis 2003 durchgeführt.
Es wurden 48 Spitzenweine, die Hälfte davon Österreicher, blind verkostet
und bewertet. Das Resultat: Der erste und der zweite Platz gingen nach
Deutschland. Erster wurde der 2002er Jesuitengarten von J.L. Wolf, dicht
gefolgt von unserer 2001er Halenberg Auslese trocken. Erst auf dem dritten
Platz findet sich mit dem Weingut Prager eines der bekannten Wachauer
Weingüter. Ansonsten wurden die vorderen Plätze allesamt zwischen Österreich
und Deutschland aufgeteilt. Die Rieslinge von Übersee konnten wenig
ausrichten.
[12.06.04]
Veronika,
der Spargel wächst...
Fast parallel zu den 2003er Schönleber-Weinen kam auch der erste Spargel
auf den Markt. Bei uns gab es heute zu Mittag also frischen Spargel
mit Sauce Hollandaise. Den passenden Wein haben wir natürlich auch schon
gefunden - unsere Empfehlung: 2002 Halenberg Kabinett halbtrocken, dessen
mineralische und dabei fast cremige Art eine nahezu perfekt Kombination
darstellt.
[24.04.04]
2003er
im Verkauf
Die Zeit des Wartens ist vorbei. Ab heute sind die 2003er Weine (mit
wenigen Ausnahmen) im Verkauf. Nähere Informationen finden Sie in der
Weinkarte.
[23.04.2004]
Auch
für 2002 exzellente Bewertungen in der US-Presse
Nach den alles überragenden Bewertungen des 2001er Jahrgangs haben Robert
Parkers "Wine Advocat" und der "Wine Spectator" nun ihre Bewertungen
deutscher Weine des Jahrgangs 2002 veröffentlicht und auch diese fallen
wieder sehr gut aus. Von den Schönleber'schen Rieslingen wurde unser
Halenberg Eiswein jeweils am höchsten bewertet - der "Wine Spectator"
vergab hierfür 96 Punkte, Parker gar 96+ Punkte.
[25.03.2004]
Zwischenbericht
zum Jahrgang 2003
Während die einen von sensationellen Mostgewichten und einem Jahrhundertjahrgang
redeten, bevor überhaupt eine einzige Traube gelesen war, haben andere
bei jeder Gelegenheit über zu niedrige Säurewerte gejammert. Die Eleganz
würde den Weinen fehlen und die Lagerfähigkeit sei sicherlich schlecht.
Das dies mit ziemlicher Sicherheit nicht so sein wird, wird nun immer
mehr Kollegen klar. Man hat sich erkundigt und erfahren, dass auch in
extrem säurearmen Jahren immer auch große und lagerfähige Weine erzeugt
wurden.
Auch in unserem Keller werden die Hoffnungen immer größer, die Bedenken
verschwinden mehr und mehr. Die ersten Rieslinge beginnen sich zu klären
und man kann mit Sicherheit sagen, dass wieder ein paar ganz große darunter
sein werden. Fruchtig und elegant sind sie, mit viel Körper und Länge.
Fehlende Säure? Fehlanzeige! Sie ist sehr harmonisch eingebunden, wodurch
die Weine schon früh zugänglich sein werden. Lasche oder gar pappig
süße Weine gibt es nicht. Selbst bei den fruchtigen und edelsüßen stimmt
alles.
Wer in Regionen wie der Nahe bereits Anfang Oktober den größten Teil
seiner Riesling-Weinberge gelesen hatte, bekam zwar Mostgewichte aber
wenig Aroma. Wer abwarten konnte und nicht der Säure-Panik verfallen
ist, wird einmal mehr am Ende triumphieren - trotz niedrigerer Säurewerte.
Als Winzer wollen wir schließlich weder Alkohol noch Säure verkaufen,
sondern schlicht Geschmack!
[22.01.2004]